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Internationale Konventionen
 
 
Gefährdetes Kulturerbe

Ziel verschiedener internationaler Konventionen ist es, unser kulturelles Erbe der Öffentlichkeit und der Nachwelt zu erhalten und vor Beraubung und Zerstörung zu bewahren. Das Archäologiegesetz des Kantons Basel-Landschaft und die Forschungs- und Erhaltungsarbeit in Augusta Raurica stützen sich auf die folgenden heute gängigen Internationalen Konventionen.

Bild: Die UNESCO und ihre nationalen Vertretungen setzen sich weltweit für den Kulturgütererhalt ein.


Konvention von Malta 1996
Europäisches Übereinkommen zum Schutz des archäologischen Erbes. Abgeschlossen in La Valletta am 16. Januar 1992; von der Bundesversammlung genehmigt am 6. Dezember 1995, Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 27. März 1996, für die Schweiz in Kraft getreten am 28. September 1996.

Konvention von Granada 1985
Übereinkommen zum Schutz des baugeschichtlichen Erbes in Europa; Abgeschlossen in Granada/Spanien am 3. Oktober 1985; von der Bundesversammlung genehmigt am 6. Dezember 1995, Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 27. März 1996, für die Schweiz in Kraft getreten am 1. Juli 1996.

Ethische Richtlinien für Museen von ICOM - Internationaler Museumsrat.
Überarbeitete 2. Auflage der deutschen Version; ICOM Schweiz 2010.

Charta von Venedig 1964
Internationale Charta über die Konservierung und Restaurierung von Denkmälern und Ensembles.

Charta von Lausanne 1990
Charta für den Schutz und die Pflege des archäologischen Erbes.

Schweizerisches Kulturgütertransfergesetz vom 20. Juni 2003


Siehe auch Gesetzliche Grundlagen