Markus Schaub und Alex R. Furger:
Panorama Augusta Raurica
(Augster Museumshefte 31)
Zum Inhalt
Wer von uns würde nicht gerne einmal eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen? In diesem Poster-Buch wird das Gebiet der Römerstadt Augusta Raurica über einen
Zeitraum von fast 700 Jahren dargestellt. Die Leserinnen und Leser erhalten damit die Möglichkeit, die Entwicklung der antiken Stadt von der Zeit vor der Gründung bis ins Frühe
Mittelalter zu verfolgen.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Die für die Rekonstruktionszeichnungen herangezogenen Quellen entsprechen dem Stand der Ausgrabungen und der wissenschaftlichen
Forschung. Es handelt sich um archäologische, historische, schriftliche und bildliche Dokumente und Informationen, die für solche Illustrationen herangezogen werden. Obwohl die
Herausgeber versuchten, alle nachweisbaren Strukturen zu berücksichtigen und in die Illustrationen aufzunehmen, mussten selbstverständlich auch viele Hypothesen mit
verarbeitet werden.
Im Zeitraffer durch 8 Jahrhunderte: Bei der Visualisierung der Stadtentwicklung in fünf Bildern (1. Jh. v. Chr. bis 7. Jh. n. Chr.) im ersten Teil des Poster-Buches hat Markus Schaub
versucht, auch optisch und atmosphärisch den Modellcharakter der jeweiligen Epoche darzustellen. Die Rekonstruktionsbilder zeigen die römische Stadt Augusta Raurica in
Zeitsprüngen von jeweils etwa 3 bis 9 Generationen.
Eine «Zeitreise» spezieller Art: Im zweiten Teil des Buches ist das neue, 4 × 6 m lange 360°-Panorama beim Osttor von Augusta Raurica in herausklapp- und -trennbaren
A3-Bildern reproduziert. Es erlaubt, einen Rundumblick auf ein Stück Landschaft und auf die «Skyline» der alten Römerstadt zu werfen und zu sehen, was sich dort vor vielen
Jahren alles zugetragen hat. Dort - inmitten des «Römischen» Haustierparks - befindet sich heute ein zweigeschossiger Pavillon mit einer kleinen Ausstellung im Erdgeschoss und
ein grosses Panoramagemälde im ersten Stock. Es bitetet einen zeichnerischen Blick in die römische Vergangenheit an diesem Ort. Der Raum hat zwei grosse Fenster: eines auf
das restaurierte Osttor, das andere zum runden Grabmonument. Dazwischen befinden sich vier Wände, auf denen die Landschaft, die Gebäude und das römische Leben an dieser
Stelle vor rund 1800 Jahren dargestellt sind. Dieser Rundblick ist im neuen Poster-Buch auf vier A3-Elemente aufgeteilt, die ebenfalls herausgeklapppt bzw. herausgetrennt werden
können.