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Ausschnitt Wasserleitung
 
 
Ein Meisterwerk antiker Ingenieurskunst

Über 6,5 km Länge und mit nur gerade 2 Promille Gefälle schlängelt sich der römische Aquädukt entlang des rechten Ergolz-Talhangs von Lausen bis Augst. Sie versorgte die Stadt mit stündlich 1000 Kubikmeter Trinkwasser!

 

 
Heute in Augusta Raurica:

Bergung 1957 in Lausen-"Heidenloch":

 

 
Das Teilstück der römischen Wasserleitung von Lausen/Liestal nach Augst vermittelt einen guten Einblick in die aufwändige Konstruktionsweise solcher Aquädukte. So sind im Gewölbe die Bretterabdrücke des einstigen Leergerüstes noch gut zu sehen, und die Wasserrinne selbst war durch eine mächtige, spezielle Mörtelmischung mit Ziegelschrot, das heisst feingemahlenen Dachziegeln, ausgekleidet und optimal abgedichtet.

Sie können auch einen restaurierten Wasserleitungsabschnitt am originalen Ort im Gelände besuchen (ca. 15 Minuten südlich des Stadtzentrums von Augusta Raurica, Pratteln-"Wölferhölzli") sowie einige Stellen in Lausen und Liestal.
 

 
Ausgrabungsbefund in Füllinsdorf

Querschnitt durch das dichte Mörtelbett

 

 
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