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| Tempel "Sichelen 1" | |
| Dürre macht sichtbar
Die Tempelanlage auf "Sichelen" nördlich des Amphitheaters ist eine der ältesten Entdeckungen der Schweizer Lufbildarchäologie. Abbildung: Luftbild von 1950 |
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| - Tempel und Heiligtümer - Gallo-römische Vierecktempel auf Schönbühl - Gallo-römische Vierecktempel "Sichelen 2 & 3" | ||
Heute:
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Einst: | |
| Der ebene Geländesporn zwischen dem Wildental im Norden und der Amphitheater-Senke im Süden trug einst eine ausgedehnte Tempelanlage. Sondierungen im Jahre 1958 erbrachten die Grundmauern eines gallo-römischen Vierecktempels, eines einfachen Gebäudes
(Priesterhaus?) und einer 64 × 44 Meter grossen Umfassungsmauer. Von Flugaufnahmen aus dem trockenen Sommer 1950 waren die Mauern in groben Zügen bereits bekannt. Der Tempel selbst wurde, wie die Baureste zeigten, zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Umgang erweitert. Auf der Hangkante, in der Mitte(?) der Umfassungsmauer, öffnete sich zur Zeit der ersten Bauphase eine 18 Meter breite, apsisförmige Nische nach Westen in Richtung der Ergolzniederung mit dem Grienmattheiligtum. Man könnte sich vorstellen, dass hier einst ein weitherum sichtbares Götterbild stand oder gelegentlich ein Opferfeuer brannte. Genau an dieser Stelle kam eine grosse Bronzeglocke zum Vorschein, die vermutlich bei Tempelfeiern geschlagen wurde. | ||
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