Stadtrandquartier im "Kurzenbettli": Was Sie heute noch davon sehen - und was wir Ihnen darüber erzählen können
Wo früher, zu Beginn des 1. Jahrhunderts, eine Töpferei betrieben wurde, entstand um 100 n. Chr. ein grosser Gebäudekomplex, der in vielen Generationen immer weiter ausgebaut wurde. Um einen grossen, von Säulen umrandeten Hof oder Garten erstreckte sich eine weitläufige
Anlage. Hier haben zahlreiche Menschen gewohnt, gearbeitet und Handel getrieben. In einer Taberne konnte man ein schnelles Mittagessen einnehmen, gleich um die Ecke wurden Schinken und Würste geräuchert. Im Garten hielt man vielleicht kleine Tiere und kultivierte spezielle
Pflanzen. Die Anlage ist ein gutes Beispiel für ein römisches Stadtrandquartier, das vielfältig genutzt wurde, Gewerbe-Mischgebiet würde man heute dazu sagen. |