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Oecus (Bankettsaal)
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In seiner Rolle als Patron und Geschäftspartner bewirtete der Hausherr häufig Gäste im grossen Stil. Zu diesem Zweck wurde das Sommer-Wohn- und Speisezimmer (oecus) als Repräsentationsraum konzipiert.

Durch die spärliche Möblierung kommen die Boden- und Wanddekoration zur Geltung. Den Boden schmückt ein Mosaik aus Hölstein bei Liestal. Als Vorlage für die Wandmalerei dienten Funde aus Augusta Raurica, wovon Teile an der zur Küche liegenden Wand zu sehen sind.

Nur die wohlhabenden Familien kannten Speisesofas, wo bei Gastmählern das Essen liegend genossen wurde. Das dreiteilige Bett (triclinium) bestand meistens aus Holz. Beim Bau unseres Speisesofas hat man sich für eine gemauerte Variante entschieden, die in Pompeji vorkommt.

 
 
Siehe auch:
- Panorama (360°-Panoramafoto des Bankettsaals im Römerhaus)
- Zum römischen Essen
- Mehr zu Wandmalereien