Römer:innen in Augusta Raurica

Augusta Raurica Sechserherr auf dem Forum Foto Susanne Schenker

Leute in der Stadt

Illustrationen im Gelände von Augusta Raurica zeigen Menschen, wie sie im 3. Jh. n. Chr. gelebt haben könnten. Einige davon sind uns durch Inschriften auf Grabsteinen, Weihaltären oder Bauinschriften namentlich bekannt. Besonders Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten sind jedoch schwer zu fassen, da sie nur wenig Beständiges hinterlassen haben.

Kleider machen Leute

In römischer Zeit war die gesellschaftliche Stellung einer Person an ihrer Kleidung erkennbar. So durften zum Beispiel nur römische Bürger eine Toga tragen. In den nördlichen Provinzen trugen die Menschen häufig Kleider einheimischer Tradition: Kapuzenmäntel waren üblich und bei Männern auch Hosen. Ärmere Leute trugen häufig grobe, naturbelassene Stoffe während die Kleidung der Wohlhabenden fein gewoben und mit teuren Farbstoffen gefärbt war.

Textilien in Augusta Raurica

Aus Augusta Raurica sind (fast) keine Textilreste überliefert – deshalb wurde für die Illustrationen auf andere Quellen zurückgegriffen, zum Beispiel auf bildliche Darstellungen und Schriftzeugnisse, auch von anderen römischen Ortschaften.